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Errichtung der Flüchtlingsunterkunft Haarlemer Straße

Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Haarlemer Straße in Berlin Neukölln

Sechs dreigeschossigen Unterkunftsgebäuden und zwei eingeschossigen Gebäuden (Social Cubes) mit Gemeinschaftseinrichtungen zur Verwaltung, sozialen und Kinderbetreuung ergänzen die bereits bestehenden zwei Unterkunftsgebäude der Flüchtlingsunterkunft Haarlemer Straße in Berlin Neukölln. Zu den bereits etwa 400 untergebrachten Personen wurden so nun weitere 800 Plätze geschaffen.

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Alle Gebäude werden über die Neue Späthstraße erreicht. Dort wurde zur zentralen Zugangskontrolle ein Pförtnergebäude errichtet. Unterschiedliche Apartmenttypen mit 2 und 3 Zimmern lassen eine Belegung mit 4 bis 7 Personen in Wohngemeinschaften oder für Familien zu. Die Apartments mit einer Wohnfläche von etwa 40 bis 70 qm Wohnfläche verfügen über ein eigenes Bad, eine Kochgelegenheit und, den Apartments vorgeschaltete Balkon oder Terrassen. Die Apartments werden über Erschließungsflure, Treppenanlagen und Laubengänge erreicht. Technik-, Abstell-, Wasch- und Gemeinschaftsräume runden das Unterbringungskonzept ab. Die neu errichteten Unterkünfte, Gemeinschafts- und Verwaltungsräume sind zu großen Teilen barrierefrei angelegt und mit Rollstühlen nutzbar.

Zentral gelegene, eingeschossige Gebäue beinhalten Räumlichkeiten für Verwaltungs- und Betreuungsaufgaben. Hier findet man Büros für Verwaltung, Sozialberatung, Hausmeister und Wachschutz. Im Kinder- und Jugendhaus erfolgt die Betreuung von Kindern und Jugendlichen der Altersgruppen 0-6, 7-12 und 13-18 Jahre.

Die Gebäude wurden als Stahlskelettkonstruktion mit gedämmten Stahlkassetten auf Flachgründung errichtet. Die Gebäude erfüllen sämtliche Anforderungen an die geltenden Brand-, Schall- und Wärmeschutzanforderungen. Dachkonstruktionen bestehen aus Kalzip-Dach mit Wärmedämmung, zum Teil mit Dachbegrünung. Innenwände und -decken bestehen aus Gipskarton-Konstruktionen mit innenliegender Dämmung. Fußboden in Trockenestrich. Fenster und Fenstertüren aus Kunststoff mit Isolierglasfüllung und Lüftungselementen. Innenwände glatt gespachtelt. Anstrich gemäß Farbkonzept. Linoleum auf Fußböden der Flure und Aufenthaltsräume. Bäder sind teilweise gefliest und mit Duschtassen, Waschbecken, WCs und Utensilien versehen. Die Ausstattung der Gebäude erfolgt betreiberseitig.

Die Medienerschließung erfolgt über eine eigene Mittelspannungsstation, BHKW, Nahwärmenetz, dezentrale Wasserversorgung und Abwasserdruckrohrleitungssysteme. Telefon-, Internet- und TV-Zugang werden durch ein dezentrales WLAN-System gewährleistet. Alle Ver- und Entsorgungssysteme sind nach Bedarf erweiterbar für weitere Bauabschnitte.

Die Ableitung und Versickerung des Niederschlagswassers erfolgt in einem Muldensystem. Erschließungsstraßen sollen nur in Notfällen durch Fahrzeuge genutzt werden und stehen ansonsten nur Fußgängern zur Verfügung. Müllsammelstellen, Parkplätze und Briefkastenanlagen befinden sich im Eingangsbereich in der Nähre des Pförtnerhauses. Auf den Baubeginn zum Ende des Jahres 2016 folgte nun die Inbetriebnahme am 01.12.2017. Insgesamt wurden in dieser Zeit ca. 12.000 qm BGF neu hergestellt.

Nach der Fertigstellung

Während des Baus

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