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Bärenquell Brauerei in Berlin Niederschöneweide

Die Bärenquell - Brauerei, ein alter Zeitzeuge Berliner Brauereigeschichte,
wird durch einen Investor für neue Ideen zu neuem Leben erweckt.

Das Brauereigelände wurde seit 1882 in der typischen Ziegelarchitektur mit zahlreichen Gebäuden bebaut und immer wieder erweitert. Der überwiegende Teil steht heute unter Denkmalschutz.

Das Gelände, das zuletzt von der Bärenquell Brauerei genutzt wurde und anschließend lange leer stand, soll nun wieder mit neuem Leben erfüllt werden. Ziel der weiteren Entwicklung ist eine Nutzungsmischung aus Handel, Gewerbe, Dienstleistungen,Büroeinheiten, etc. der unterschiedlichsten Größen.


Zustand heute

Historische Anlagen, denkmalgeschützte Gebäude

Die ehemalige Bärenquell Brauerei ist im Berliner Stadtteil Niederschöneweide gelegen und gehört zum Bezirk Treptow-Köpenick. Der ursprüngliche Brauerei-Komplex lag in der heutigen Schnellerstraße und entstand bereits im Jahr 1882. Das Areal wurde in verschiedenen Phasen bebaut und immer wieder erweitert.

Bis zum 1. April 1994 war es in Nutzung. Das Gelände wurde in seiner Geschichte mehrfach verkauft, es kamen neue Grundstücke hinzu und die Gebäude wurden erweitert. Heute sind Teilbereiche der Anlage denkmalgeschützt, was sowohl die Gebäude der ursprünglichen Anlage als auch die späteren Erweiterungen betrifft.

Gebäude aus den Jahren 1882 bis 1969 in unterschiedlichen Stilen

Das älteste Gebäude auf dem Grundstück ist das Beamtenwohnhaus von 1882, entworfen von Robert Buntzel, ein Backsteingebäude mit betontem Mittelresalit. Nahezu genauso alt und vom gleichen Architekten stammt das Verwaltungsgebäude von 1888, im Neorenaissancestil gehalten. Das Gebäude hat einen auffälligen Turmaufsatz. 1901 wurde auf dem Gelände ein Flaschenlagergebäude von H. O. Obligat erbaut, das über eine historisierende neugotische Begrenzungsmauer verfügt. H. O. Obligat fügte 1902 im gleichen Stil die Fassfabrik mit Fassholzlager hinzu, die aus einem langgestrickten neugotischen Flügelbau in Ausrichtung auf die Straße besteht. Auch das Sud- und Maschinenhaus aus dem Jahr 1906 stammt von H. O. Obligat. Hierbei handelt es sich um zentrales Brauereigebäude.

Es ist viergeschossig und ebenfalls im Stil der Neugotik erhalten, optisch erinnert es an eine Burg. Dazu passt der Pferdestall aus dem Jahr 1910, den auch H. O. Obligat erbaut hat. Bei den weiteren Gebäuden ist nicht eindeutig bekannt, wer der jeweilige entwerfende Architekt war. Aus dem Jahr 1914 stammt ein Flaschenbierkeller mit Verladestation, die Lagergebäude wurden 1920 ergänzt. Das expressionistische Gebäude auf dem Gelände ist eine Werkstatt aus dem Jahr 1927, im selben Jahr wurde ein Wohnhaus auf dem Areal errichtet. 1928 errichtete man ein Bierlager mit Kühlturm im expressionistischen Stil auf dem Gelände, und erst 1969 kam das sogenannte Neue Sudhaus hinzu. Das Gebäude steht heute an der Stelle des ehemaligen Kesselhauses, es zeigt den Stil der internationalen Moderne.

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